Kieferschmerzen, Knacken, Zähneknirschen oder Spannungskopfschmerz? Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) gezielt behandeln, Kiefer, Nacken und Haltung zusammen gedacht.
Bei einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD) gerät das Zusammenspiel von Kiefergelenk, Kaumuskulatur und Halswirbelsäule aus dem Gleichgewicht. Die Folgen reichen von Kieferschmerz und Knacken über Zähneknirschen bis hin zu Kopf-, Nacken- und Ohrbeschwerden.
In der Behandlung betrachten wir Kiefer und Nacken als Einheit: gezielte manuelle Techniken am Kiefergelenk, Lösen der Kaumuskulatur und Arbeit an Haltung und HWS. Bei Bedarf in enger Abstimmung mit deinem Zahnarzt oder Kieferorthopäden, etwa begleitend zu einer Aufbissschiene.
Untersuchung von Kiefergelenk, Kaumuskulatur und Halswirbelsäule.
Sanfte Mobilisation und Entspannung der Kaumuskulatur.
Behandlung von Nacken und Haltung als Teil des Systems.
Eigenübungen und – nach Bedarf – der Einsatz einer zahnärztlichen Schiene.
Bei CMD bekommst du eine Heilmittelverordnung über Manuelle Therapie – vom Arzt (Muster 13, siehe Bild) oder von deiner Zahnärztin/deinem Zahnarzt (eigenes, fast identisches Formular mit Diagnosegruppe CD1/CD2). Wir nehmen beide an. So liest du sie:

Häufige Abkürzungen: KG = Krankengymnastik · MT = Manuelle Therapie · MLD = Manuelle Lymphdrainage · KMT = Klassische Massagetherapie
CMD steht für craniomandibuläre Dysfunktion, eine Funktionsstörung des Kiefergelenks und der Kaumuskulatur, die häufig auch Nacken und Kopf betrifft.
Ja. CMD-Therapie ist oft am wirksamsten in Abstimmung mit Zahnarzt oder Kieferorthopäden, etwa begleitend zu einer Aufbissschiene.
Häufig ja: Wenn Kopfschmerzen aus Kiefer und Nacken entstehen, kann die gezielte Behandlung dieser Strukturen deutliche Linderung bringen.
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